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domenica 23 giugno 2013

Überlegungen zu Bolaño

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Überlegungen zu Bolaño

Im August 1999 bin ich nach Buenos Aires geflogen, mit der Absicht, mein Leben zu ändern. Nicht alles, nicht mich als die Person, die ich nun einmal geworden war, aber doch: das Steuer wollte ich anders stellen. Dies zu tun, war eine Lebensnotwendigkeit. Argentinien kannte ich seit 1989, ich war jedes Jahr wenigstens einmal hingefahren, ohne je im engeren Sinn dort gelebt zu haben. Am 24. August jährte sich der Geburtstag von Jorge Luis Borges zum hundertsten Mal; ich erinnere mich an eine Ausstellung handgeschriebener Manuskripte von Erzählungen, deren partiturhaftes Aussehen mich staunen ließ. Am 25. August hatte ich selbst Geburtstag, ab jetzt war ich dreiundvierzig. Ich blieb in Buenos Aires, wohnte dort im unteren Teil von Belgrano, der weniger schick ist als der obere, bis März 2002, flog aber öfters nach Wien, weil ich glaubte, daß meine Existenz als freier – tatsächlich aber zunehmend unfreier – Schriftsteller dies forderte. Von Roberto Bolaño hatte ich zuerst in Buenos Aires gehört, ich weiß nicht mehr, ob durch Freunde oder durch Zeitungslektüre. Rodrigo Fresán, dessen Artikel ich wöchentlich in der Sonntagsbeilage von Página/12 las, wohnte wie Bolaño in Barcelona und war mit ihm eng befreundet. Es könnte sein, daß ich Bolaños Namen das erste Mal in einem von Fresáns Artikeln las. Für den Verlag Antje Kunstmann, in dem die ersten deutschen Bücher Bolaños erschienen, hatte ich eine Überetzung gemacht: Der Wert des Menschen von François Emmanuel, ein außergewöhnliches Buch, davon bin ich nach wie vor überzeugt. Anfang 2001 teilte mir Heike Bräutigam, die „Pressefrau“ des Verlags, telephonisch mit, daß Roberto nach Wien komme. Ob ich ihn treffen, vielleicht ein wenig betreuen wolle? Am 3. April sollte Bolaño eine Rede bei einem kleinen Symposion über „Literatur und Exil“ halten. Diese Rede habe ich übersetzt, der Text ist in der Zeitschrift Literatur und Kritik erchienen. Wie meistens bei solchen Anlässen drehte und wendete Bolaño die Fragestellung, hinter der er eingeschliffene Denkklischees vermutete. Inmitten der Drehungen und Wendungen gab Roberto eine Antwort, die vermutlich nicht im Sinn der an engagierter Literatur und vielleicht noch an Interkulturalität interessierten Organisatoren war, sondern existentielle Dinge betraf und mich an Beckett erinnerte: „Sie gebären rittlings über dem Grab…“

Über die drei Tage Anfang April 2001, an denen ich viel mit Roberto zusammen war, habe ich in einem Artikel für die Literaturzeitung Volltext berichtet. Roberto hat mich vom ersten Augenblick an als Kollegen, als „jungen“ Schriftsteller behandelt, er interessierte sich nicht im geringsten für die Frage, ob ich auch bekannt oder gar berühmt sei – tatsächlich existierte und existiere ich nur am Rand dieses Betriebs. Als Roberto den Wunsch äußerte, Bücher von mir zu sehen, wollte er keinen Beweis, sondern einfach nur das, meine Bücher sehen (lesen konnte er sie nicht). Ich führte ihn in die Zentralbuchhandlung beim Stephansdom, weil ich sicher sein konnte, daß dort wenigstens eins oder zwei meiner Bücher in einem Regal standen. Robertos Verhältnis zu Autoren (besonders zu Dichtern) ist so wie das der Dichter in Die wilden Detektive untereinander. Erfolg ist kein Kriterium, die dichterische Lebensform genauso wichtig wie die Veröffentlichungen, das Schreiben (um jeden Preis) mindestens so wichtig wie das Ergebnis. Wahrscheinlich bin ich Roberto damals auch als bicho raro erschienen, als seltsamer Vogel, denn ich kam gerade aus Buenos Aires, würde demnächst wieder zurückfliegen, war in Wien trotzdem ein Einheimischer. Roberto hatte vor vielen Jahren Mexiko verlassen. Ich glaube, in Spanien und dort in Barcelona zu leben, war eine sehr bewußte Entscheidung von ihm, und wenn man die in Santa Teresa spielenden Teile von 2666 liest, liegt die Vermutung nahe, daß der Autor dieses gegenwartsnahen Zukunftsromans das Alltagsleben in Mexiko für schwer erträglich hielt. Einer der Sätze Robertos, die sich wie ein plastisches Gebilde in mein Gedächtnis eingeprägt haben, war: „Europa ist der beste Ort zum Leben.“ Eine recht triviale Erkenntnis, gewiß. Eine von Robertos besonderen Fähigkeiten bestand darin, allzu Bekanntes in plötzlich verändertem Licht erscheinen zu lassen. Oft habe ich seither gedacht: Ja, trotz allem, Europa – nicht Deutschland oder Spanien oder Katalonien, sondern Europa – ist der beste Ort zum Leben, und so viele andere, Afrika (siehe die Schlußpassagen der Wilden Detektive) oder Mexiko oder Argentinien, aber ein ordentliches, sauberes, ungefährliches Land wie Japan, wo ich seit dem April 2002 wohne, sind schwer zu ertragen. (Unsere Gespräche damals lassen mich vermuten, daß Roberto auch die USA für unerträglich hielt.) Und ich, mitten in Europa geboren, in einem reichen Land mit einer sagenhaften, in den sagenhaften europäischen Osten weisenden literarischen Tradition, hatte mein Land verlassen, um in Buenos Aires Wohnung zu nehmen, in einer Gegend also, der sich Roberto nicht als „Lateinamerikaner“, sondern durch literarische Prägungen ein wenig zugehörig fühlte (Macedonio Fernández, Borges, Gombrowicz, Cortázar sind seine Vorläufer). Ich sprach Spanisch mit dem Akzent von Buenos Aires, kannte die Literatur diesseits und jenseits des Río de la Plata, hatte Ricardo Piglia übersetzt, den argentinischen Intellektuellen, der volkstümliche Krimis zu schreiben verstand, aber auch José Emilio Pacheco, den schlichten, dabei hochbelesenen Dichter aus der Colonia Roma im mexikanischen De-Efe. Auch Michel Houellebecq hatte ich übersetzt, diesen – wenigstens in seinen ersten Gedicht- und Prosawerken – „romantischen Hund“ (um den Titel eines Gedichtbands von Bolaño zu zitieren). Plateforme war damals noch nicht erschienen. Roberto stellte mir neugierige, auch wenig skeptische Fragen und sagte (sinngemäß): „Der Arme muß gewaltig unter sexuellen Komplexen leiden.“ Wieder einmal: keine Trennung von Autor und Werk, keine Trennung von Literatur und Leben. Die schonungslose Darstellung sexueller Frustration, dieses vor dem Erscheinen von Ausweitung der Kampfzone weitgehend unbekannte literarische Terrain, ist so ziemlich das Gegenteil der überschwänglichen, zuweilen auch perversen Sexualität, die man bei Bolaño oft findet. Lebenslust wider die zivilisierten, barbarischen Todesengel – statt Klage und Anklage, j’accuse… Die wilden Detektive sind nicht frustriert, sie nehmen ihr Schicksal selbst in die Hand, sind nicht bloß Opfer des Spätkapitalismus oder des, wie Houellebecq suggeriert, pseudorevolutionären Hedonismus.

venerdì 13 gennaio 2012

Massimo Lomonaco-


I dispiaceri del vero poliziotto

Come in un vero noir che si rispetti, il romanzo - inedito - di Bolano salta fuori dalle cartellette e dal computer alla morte dello scrittore nel 2003. Un regalo inaspettato perche' 'I dispiaceri del vero poliziotto' e' un'opera vera, perfettamente in linea con la visionarieta' di Bolano. L'edizione che ora l'Adelphi pubblica rispecchia quindi ''il preciso intento di offrire al lettore il romanzo cosi' come e' stato ritrovato, con la massima fedelta' possibile. Correzione e modifiche sono state ridotte al minimo indispensabile'', avverte la nota editoriale di Carolina Lopez. 'I dispiaceri del vero poliziotto' e' stato concepito alla fine degli anni '80 e Bolano ha continuato a lavorarci fino alla morte, ma sarebbe sbagliato pensarlo come il testamento letterario dello scrittore. In realta', l'opera e' assolutamente in linea con lo stile consueto al quale Bolano ha abituato i suoi lettori. A parte forse il titolo che, come spiega nel prologo Juan Antonio Masoliver Rodenas, ''e' lungo, descrittivo, senza il ritmo..., senza stranezze ne' la minima provocazione''.

''Tuttavia - scrive ancora - esso contiene un indizio, in una scrittura disseminata di indizi, e rimanda non tanto ai 'Detective selvaggi' quanto al titolo, altrettanto atipico, del romanzo di Padilla, 'Il dio degli omosessuali'''. Per Masoliver Rodenas, se il 'detective' del romanzo e' Amalfitano, che impernia la dimensione 'metaletteraria' della storia, il 'poliziotto' e' il lettore stesso. Del resto e' stato lo stesso Bolano ad anticipare, parlando del romanzo, che ''il poliziotto e' il lettore, che cerca invano di mettere ordine in questo dannato romanzo''.

E cosi', come ogni reale 'piedipiatti', anche il lettore, pagina dopo pagina, si imbatte ad ogni passo ad affrontare solo piste false in un continuo ritrovarsi al punto di partenza. Si parte con il professor Amalfitano approdato in Messico dopo essere stato espulso dall'Universita' di Barcellona per omosessualita'; si passera' poi a conoscere il suo amante, un falsario di dipinti di Larry Rivers; si ritrovera' la bella Rosa Amalfitano della quale sembra innamorato il poliziotto Pedro Negrete, incaricato di indagare sul professore insieme allo scherano Pancho. Nel mezzo di tutto questo una serie di digressioni letterarie, di classifiche, di biografie, sogni rivelatori: insomma, la consueta, scintillante, trama di Bolano.

E alla fine il lettore, anche questa volta, dovra' rassegnarsi a vedere sfuggire i personaggi che continueranno a scappare ben oltre le pagine del libro. E forse non e' un caso che Bolano abbia dedicato il libro a Manuel Puig e Philip K.

Dick: due autori che la dicono lunga sulle preferenze dello scrittore cileno.(ANSA).

Ansa   ---- - - -


domenica 6 febbraio 2011

IMPRESSION D’AFREAK 7/7/7

di e con Pippo Di Marca




ATELIER META-TEATRO
Via Natale del Grande 21, Roma
tel. 06 5814723 
 



Tutti i lunedi                         





Lunedì 17 gennaio ha debuttato all’Atelier Meta-Teatro
“IMPRESSION D’AFREAK 7/7/7” il nuovo spettacolo di
Pippo Di Marca. Si tratta di uno spettacolo insolito, nel senso
che si svilupperà per 21 serate, per l’esattezza 21 lunedì
consecutivi, durante l’arco dell’intera stagione teatrale. Ogni
serata, tuttavia, sarà totalmente diversa rispetto alla
precedente, costituendo spettacolo unico e irripetibile,
ancorché sotto lo stesso titolo. In effetti, quindi, lunedì 17
gennaio è andata in scena la prima puntata di un lungo esperimento teatrale. Che, al di là della continua
metamorfosi alla quale verrà sottoposto nelle 21 differenti versioni, si configurerà come uno stesso unicum
ideativo e drammaturgico basato su una rigida composizione a contenitore – una sorta di sceneggiatura teatrale,
o se si vuole format - suddiviso invariabilmente in più parti, o quadri: sette.
Il format drammaturgico-performativo che ricalca un ‘rituale’ fisso entro cui si sviluppano e ogni volta si
riformulano tutte le ‘soirées’, programmaticamente ispirate a surrealistici cortocircuiti ‘exquis’, ‘squisiti’, ma
all’occorrenza in-sensatamente spietati, è così strutturato:
INTROITO/SPROLOGO (Videoproiezioni)
PEZZI DI LETTERA/DURA (‘Lettura scenica’ di ‘pezzi’ tratti da capolavori della narrativa italiana e
mondiale)
BATTELLO EBBRO (Viaggi erratici, cum licentia, ‘nei fiumi’ della poesia)
ENTRACTE/D’AFREAK (Libres ‘impressions’: la parte più corposa e ‘fuori controllo’, comprendente, tra
l’altro, Freak-Aforismi, De Repubblica, InCanto, File Documenti, Bagattelle per Freak-Massacri, Special
Guest)
OH! SCENA MADRE (Omaggi al D.D.T. – Divino Demone del Teatro)
OFFERTORIO (Offerte d’arte x ‘baratti’ fra attore e spettatori)
EXTREMA COMMUNIO (Ite Ite Ite / Afreak Missa / Est Est Est ....)
Gli autori (tra cui figurano Roberto Bolaño, Thomas Bernhard, Carlo Emilio Gadda, Julio Cortázar, Edoardo
Sanguineti, Franco Cordelli, Lautréamont) dei ventuno romanzi che andranno a confluire nella parte “Pezzi
di lettera/dura” e che costituiscono il segmento più cospicuo, in certo senso l’asse drammaturgico portante,
il segno distintivo di ogni serata (sulla lontana scia di Raymond Roussel, Lautréamont... et d’autres frères)
sono stati scelti da Luca Archibugi, Andrea Cortellessa e Pippo Di Marca, sette per ciascuno: in sintonia con
il numero che sovrintende all’intero progetto. Collaborano allo spettacolo Luisa Taravella (spazio scenico),
Michele Marsili (cura video), Simona Volpi (ricerche e aiuto regia).

compagniadelmetateatro@fastwebnet.it
Ingresso 10,00 euro


lunedì 31 gennaio 2011

Due o tre cose che so sul mistero del genio Bolaño

  Marco Cicala intervista Ignacio Echevarría

di Marco Cicala , 28/01/2011

L'Heavy Metal come ispirazione. La passione per Risiko e Grande Fratello un'idea eroica della scrittura. Mentre in Italia esce un inedito viaggio tra i secreti di un autore "Postumo" raccontato da uno che lo riconosceva bene.

Barcellona. Oltre alla massima gioia della lettura, i pirotecnici libri di Roberto Bolaño producono in chi li ama altri due effetti. Primo: ti danno una voglia bestiale di metterti a scrivere. Secondo: ti accendono una fame non meno bestiale di un ulteriore Bolaño. E così via, fino a divorare tutto quanto egli abbia inventato nella sua vida breve (è morto nel 2003 a cinquant'anni), sradicata e sofferta. Ma felice. Per sua stessa ammissione: "Sono stato felice quasi tutti i giorni della mia vita, almeno per un attimo, incluse le circostanze più avverse". Traduci: l'esilio dal Cile di Pinochet, la bohème messicana - euforica ma pezzente ai confini dell'accattonaggio, e infine gli anni spagnoli del successo (tardivo), certo, ma pure della malattia epatica che l'avrebbe ucciso.

Adesso Adelphi manda in libreria Il Terzo Reich, romanzo riacciuffato da quella Fossa delle Marianne che sono gli inediti del grafomane Bolaño. Abisso senza fondo. Come le polemiche che sta suscitando. Solita, vexata quzestio: è lecito pubblicare quel che un autore teneva nel retrobottega? Se sì, fino a che punto?

Quando uscì in Spagna, El Tercer Reich fu presentato come un'opera compiuta. Di fatto, è un testo ricomposto da una massa di pagine sparse, in parte dattiloscritte, in parte trasferite su computer (Bolaño iniziò a servirsene nel 95, l'inizio della stesura andrebbe dunque retrodatato). Querelles filologiche a parte, qual è il valore del libro? "Soprattutto archeologico. Non aggiunge né toglie nulla a quanto conosciamo dell'universo-Bolaño. Ma, leggendolo, palpita il ricordo dei suoi momenti migliori" dice Ignacio Echevarría, critico e amico dello scrittore. Si conobbero nel '97. E subito Bolaño lo scaraventò nel grande, folle, funebre romanzo di formazione I detectives selvaggi, sotto le spoglie, appena mentite, del personaggio Iñaki Echevarne.

Echevarría ha curato l'edizione del magnum opus bolañano 2666 e della raccolta di recensioni Tra parentesi. Ha visionato i materiali rimasti sul pc ma non gli scatoloni con dattiloscritti e manoscritti. È perciò prudente riguardo alla pubblicazione di inediti come Los sinsabores del verdadero policía (I dolori del vero poliziotto) - che ora esce in Spagna, per volontà della vedova Carolina López e sotto l'ala di Andrew Wylie, il più potente e spregiudicato degli agenti letterari.

Los sinsabores è una storia incompiuta alla quale Bolaño lavorava dagli anni 80: siamo allo sfruttamento intensivo delle giacenze? "Tutto ciò che uno scrittore lascia dopo la morte può essere dato alle stampe" taglia corto Echevarría. "Se però certe pagine non sono state pubblicate in vita, una ragione ci dev'essere. Evidentemente l'autore non le riteneva all'altezza. Dunque direi: si faccia pure uscire tutto, ma con rigore filologico, situando i testi, spiegandoli con apparato critico, collocandoli nel loro giusto valore". Una parola. Specie da quando Bolaño spopola anche nel concupito mercato Usa. 


  Marco Cicala intervista Ignacio Echevarría



Qualcuno sostiene addirittura che vero propulsore della sua fama postuma siano stati proprio gli States.
"Storie. Quando Bolaño viene pubblicato in America è già un autore riconosciuto, tradotto in Germania come in Italia. Gli Stati Uniti non hanno creato Bolaño: forse solo accresciuto il suo mito".

Che tipo era?
"Molto divertente. Un solitario, ma facilmente avvicinabile".

Come lavorava?
"Quando l'ho conosciuto, specialmente di notte, ascoltando rock duro in cuffia. Era anche un grande consumatore di televisione. Stravedeva per i reality tipo Grande Fratello".

E per i giochi di strategia, che nel Terzo Reich impazzano. Torna anche il motivo allegorico del nazismo, un'ossessione: lei come la legge?
"In vari modi. Una prima interpretazione può essere biografica. In Cile, dove Bolaño vive fino a tredici anni, c'è una forte comunità di origine tedesca. Con villaggi che assomigliano al Tirolo. Una specie di mondo parallelo. Molto si è scritto e favoleggiato sui suoi legami con il nazismo. Non è escluso che quei racconti si siano incastonati nell'immaginario di Roberto da ragazzino. Per poi fondersi con il trauma del golpe di Pinochet. D'altra parte, nei suoi scritti riaffiora l'interrogativo su come poesia e bellezza possano coesistere coi crimini della storia, con il male. Riflessione che tocca il cuore ambiguo delle Avanguardie: fino a che punto, il loro progetto di estetizzare la vita, di rifondarla integralmente, ha elementi di contatto con i totalitarismi?".

Il fatto che traesse alimento da generi e letture disparatissimi, Cervantes e la fantascienza, Baudelaire e il cinema, Tito Livio e i polizieschi, i poemi e la pornografia, lo ha fatto erroneamente passare per una specie di tardo-pop o post-postmoderno...
"Un abbaglio. Fu un autodidatta onnivoro - impossibile tracciare una mappa delle sue letture. Aveva una cultura-bazaar, non una cultura-Google. Da Pop e Postmoderni lo separa la completa assenza di cinismo. Bolaño resta fedele a una visione eroica della scrittura come sfida esistenziale senza compromessi. Se vogliamo, vincolato all'idea rimbaudiana della letteratura che deve trasformare la vita. Certo, sempre con ironia. Che però non è disincanto ma, romanticamente, racchiude un'aspirazione alla totalità".

Al di là della venerazione indefettibile per Borges, il suo sguardo sui grandi latinoamericani, da Neruda a Octavio Paz, fu spesso sferzante. Di Gabriel García Márquez diceva: "Un uomo incantato di aver conosciuto tanti presidenti e arcivescovi"; di Vargas Llosa, che pure lo ammirava: "Stessa cosa, ma più pulito".
"Era un rifiuto istintivo. Quei giudizi riflettevano la sua di idea di autore come outsider anti-sistema. Faceva parte della sua storia, da quando, negli anni messicani, decise di fare lo scrittore, anzi, il poeta. Dei big, cosmopoliti e politicizzati, criticava più che altro il ruolo nella cultura come establishment. D'altro canto, lo irritava la fama, che riteneva ingiustificata, di bestselleristi tipo Isabel Allende o Pérez-Reverte. Ovvio, ci si può chiedere: e lui, se non fosse scomparso, come l'avrebbe gestita la sua, di fama? Chissà. Forse restando il più possibile nascosto".

Duro con i grandi ma benevolo con molti suoi contemporanei, esordienti o comunque meno noti. Nelle recensioni troviamo un Bolaño sorprendentemente amabile, sempre incoraggiante.

"È vero. Lì scattava in lui un sentimento di solidarietà. Perché aveva vissuto anni grami e oscuri e sapeva cosa significa coabitare con la possibilità di non essere letti, di rimanere sconosciuti".

Il Bolaño che lei ha frequentato era consapevole del proprio valore?
"Assolutamente. Un'ennesima conferma mi è arrivata poco tempo fa discutendo con i traduttori francese e tedesco: mi raccontavano di come non accettasse la benché minima modifica sui suoi testi".

Leggere Bolaño è anche un'esperienza pericolosa. Per contagio, rischi di passare all'atto, di dirti: "Posso farlo anch'io". Funesto equivoco: la stragrande maggioranza di noi non sa scrivere buoni libri, figuriamoci grandi libri...
"È perché in lui avverti subito la felicità di scrivere. E vieni catturato dalla velocità. Dall'apparente facilità della frase. Che non è flaubertiana, cesellata, ma liquida, fluviale, in questo vicina alla prosa spontanea dei beat sebbene molto più chiara, senza opacità misticheggianti. Ad affascinarti c'è, inoltre, la forte compenetrazione di letteratura e vita. Che molti libri di Bolaño parlino di libri non ne fa, come si tende a credere, uno scrittore per scrittori. I libri erano per lui un'esperienza. Se avesse fatto il meccanico avrebbe parlato di motori".

Negli ultimi anni, sapendosi gravemente ammalato, scrisse, ancor di più, come un pazzo. Eppure, contro il narcisismo di certi suoi colleghi, ribadiva sempre la fragilità, l'effimero della letteratura. L'illusione della posterità.
"Era una forma di modestia rispetto alla potenza annientatrice del tempo. Consapevolezza che nei veri scrittori convive senza contraddizioni con l'idea più alta ed enfatica di letteratura".

Bolaño viveva a Blanes, anonimo villaggio sulla costa catalana dove, prima del successo, teneva un negozio di bigiotteria. Fino alla fine vi restò appartato rivendicando il desiderio di una tranquillità ordinaria. Perché ce lo vendono come un "maledetto", magari pure eroinomane?
"Di "maledetto" c'era solo la sua idea radicale di letteratura, lo slancio romantico. Non coltivava alcuna vocazione autodistruttiva. E pazienza se adesso ne smerciano un'immagine maudit. Che importa se è diventato di moda, visto che è un vero autore? Eppoi andiamoci piano: non è mica Stephen King, i suoi libri stanno tra il culto e il successo, in Spagna vendono trentamila copie".

Prima che romanziere si considerava poeta. Anti-lirico, prosaico. All'estero i suoi versi restano per lo più non tradotti, come sono?
"Interessanti. Ma io preferisco il narratore. Punti di vista. Anche di Borges senti voci autorevolissime spiegarti che le sue poesie sono persino più grandi dei racconti".






venerdi di repubblica   - - - -
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sabato 13 novembre 2010

Juan Villoro parla di Bolaño (video sottotitolato)

intervista di Juan villoro su Bolaño

 

Il video è stato realizzato da Manuela Vittorelli , rimontando l'intervista a Vargas llosa contenuta nel documentario "Roberto Bolaño el último maldito"   di Rtve

venerdì 5 novembre 2010

venerdì 8 gennaio 2010

Roberto Bolaño, scrittore fuori posto

  Rossana Campo -

LIBERAZIONE – 22/01/2005

Roberto Bolaño, scrittore fuori posto


Roberto Bolaño è uno scrittore cileno, coltissimo e piuttosto borgesiano per certi versi, eppure l'ho capito subito. Credo che anche lui faccia parte dell'Accolita. L'Accolita degli Scrittori Fuori Posto, degli scrittori che non hanno belle case, automobili e donne delle pulizie (alcuni di loro forse è capitato pure che l'avessero, come un accidente che gli è piombato addosso, ma per nostra fortuna di lettori era come se vivessero sempre in un monolocale sfigato, in un hotel putrido).

Per fare parte del'Accolita credo sia necessario sentire e manifestare nei propri romanzi, nei racconti e nelle poesie qualcosa che in modo sbrigativo potremmo definire empatia, senso di fratellanza e amore per tutti gli sbandati, per tutti quelli che si lanciano in imprese impossibili e che hanno il cervello e il cuore persi in certi mondi paralleli. Per chi non ce la fa e deve scappare e lasciare quello che ha, per chi non sa continuare a vivere e fare le cose di tutti i giorni come se niente fosse, e non ha una bella cera, e nemmeno una bella macchina magari neanche una casa dove vivere. E' una specie di corrente o forse di legame sottile che avverti subito in uno scrittore, apri la prima pagina, cominci a leggere e ti dici sì, è uno di loro, è uno di noi. Fa parte della Confraternita dei Devoti ai Perdenti.

“L'amore è così, l'argot è così, le strade sono così, i sonetti sono così, il cielo delle cinque della mattina è così. L'amicizia invece, non è così. Nell'amicizia non si è mai soli.” I protagonisti dei suoi libri sono spesso soli: poeti senza patria che si muovono nel mondo degli esuli, in Sud America, Spagna o Francia con le loro vite tutte piene di libri e sogni e cose lette e scritte che li accompagnano nel loro passaggio terrestre, perché la letteratura è anche fuga e capacità di sopravvivenza e resistenza. Era uno di loro Roberto Bolaño? Jorge Herralde, il suo editore spagnolo, ha detto che Bolaño era un poeta e un cane romantico, rabbioso e bastonato (Los perros romanticos è il titolo di un suo libro di poesie). 
 
Era nato a Santiago del Cile nel 1953. A quindici anni, nel 1968 si trasferisce a Città del Messico con i genitori dove per cinque anni vive libero e scapigliato frequentando artisti ribelli sognatori e fuggitivi. Esseri lontani e pieni di antipatia per i letterati ufficiali. Simpatizza col Mir (il Movimento della sinistra rivoluzionaria), scrive poesie. Nel 1973 un breve ritorno in patria giusto per piombare in quell'11 settembre, nella sanguinosa caduta di Allende, e nell'ascesa di Pinochet. E per partecipare alle manifestazioni che esplodono per strada, per essere arrestato (cavandosela per fortuna con pochi giorni di carcere). A questo punto, quando torture e sparizioni diventano la quotidianità del Cile, l'unica via possibile è la fuga. Passaggio a Città del Messico e arrivo in Spagna, Barcellona.
“In qualche misura tutto quello che ho scritto è una lettera d'amore e un saluto alla mia generazione, a quelli che hanno scelto la militanza e la lotta e che hanno dato quel poco che avevano, e quel molto che avevano, la giovinezza, a una causa che per noi era la più generosa del mondo (...) l'intera America Latina è seminata con le ossa di questi giovani dimenticati”. 
 
In Spagna però non è come in Messico, né come in Cile, Roberto Bolaño non trova i suoi poeti sballati e sognatori, vive un conflitto fra il tentativo di legarsi e l'insofferenza verso la comunità dei sudamericani esuli. Poi ci sono i bisogni legati alla sopravvivenza e così lavora come cameriere, vigilante notturno, spazzino, portuale. Ecco una delle molte cose bizzarre di quest'uomo, che si sentiva soprattutto poeta, e invece esordisce a quarant'anni nella prosa, e in dieci anni, dal '93 al 2003 scrive dieci libri, tutti quanti geniali, bizzarri, importanti. I detective selvaggi, Chiamate Telefoniche, Notturno cileno, La letteratura nazista in America, Stella distante... Diventa in fretta uno degli scrittori in lingua spagnola più letti, più influenti, riconosciuto come maestro indiscusso da scrittori quasi coetanei. Poi, di colpo, a soli cinquant'anni, nel 2003, ci ha lasciati qui soli. E' morto mentre aspettava un trapianto di fegato in un ospedale di Barcellona. 
 
In Italia mi sembra che Bolaño non ha raggiunto ancora molti lettori, così vi invito a scoprirlo, potete iniziare per esempio dai racconti usciti da poco, Le puttane assassine (tutta l'opera di Bolaño è edita da Sellerio), una serie di incontri frantumati che possono toccare a un fuggiasco della vita. Poi se vi va di tuffarvi senza rete in un Grande Romanzo Scarmigliato, in un labirinto pieno di storie e trame e avventure picaresche e surreali, se volete conoscere (fra gli altri) due giovani poeti cileni di un'improbabile avanguardia pura e dura detta "realvisceralismo", dediti a sbandate alcoliche e sessuali e a volte molto sentimentali, allora lanciatevi nelle 840 pagine dei Detective selvaggi. 
 
Li riconoscerete subito? Dipende, di certo è che tutti i sognatori un po' accidiosi si fiutano fra di loro. E quando si sono riconosciuti sono fratelli e sorelle per sempre

LIBERAZIONE – 22/01/2005


© Rossana Campo